Josef Gredler

14 Die letzten 24 Stunden

 

    Dass Jesus in Jerusalem unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde, ist ein historisch absolut gesichertes Faktum. Von den letzten vierundzwanzig Stunden Jesu, vom Mahl am Donnerstagabend bis zu seiner Grablegung am Freitag vor Sonnenuntergang, kennen wir mehr Einzelheiten als von seinem ganzen Leben davor. Wir können das Datum dieser beiden Tage astronomisch zurückrechnen und wissen, dass es der Donnerstag, der 6. April und der Freitag, der 7. April des Jahres 30 waren. Dass das letzte Mahl Jesus an einem Donnerstag war und sein Tod am Kreuz am darauffolgenden Freitag, darüber besteht auch unter exegetischen Experten weitgehend Übereinstimmung. Uneinig sind sich die Exegeten, ob der Freitag, der 7. April nach jüdischem Kalender der 14. oder 15. Nisan war. Wenn der Freitag der 14. Nisan war, dann war dieser Freitag der Rüsttag bzw. Vortag zum Paschafest und am Nachmittag wurden im Tempel die Lämmer geschlachtet und nach Einbruch der Dunkelheit begann man in den Häusern mit dem Paschamahl bzw. dem Sedermahl. Wenn dieser Freitag jedoch auf den 15. Nisan fiel, den Tag des Pascha, dann waren die Lämmer am Donnerstagnachmittag im Tempel geschlachtet worden und am Donnerstagabend hatte in den Häusern das Paschamahl begonnen. Nach den Synoptikern Matthäus, Markus und Lukas ist der Freitag, der Todestag Jesu, der 15. Nisan, der Tag des Pascha und das Mahl am Donnerstagabend war dann ein Paschamahl, das bei den Juden in allen Häusern gefeiert wurde. Nach Johannes ist der Freitag, der Todestag Jesu, jedoch der 14. Nisan und der Rüsttag zum Pascha. Jesus stirbt nach Johannes also, als im Tempel die Lämmer geschlachtet werden. Dann aber war das Mahl Jesu am Donnerstagabend kein Paschamahl, sondern „nur“ ein besonderes, letztes Mahl. Es geht also um folgende zwei Fragen: 1. War das Mahl Jesus mit seinen Jüngern ein Paschamahl oder nur ein besonderes letztes Mahl? 2. War der Tag, an dem Jesus am Kreuz gestorben ist, der Tag des Paschafestes oder der Tag vor dem Paschafest, der sogenannte Rüsttag? „Heute geht die Mehrheit der Exegeten davon aus, dass die Chronologie des Johannesevangeliums die historisch wahrscheinlichere ist“ (1) und dass Jesus am Freitag, dem Rüsttag am Kreuz starb. Würde hier an dieser Stelle nicht ausdrücklich auf diese kalendarische Unsicherheit hingewiesen, würde sich beim Lesen der folgenden Seiten oder der entsprechenden Kapitel in den Evangelien diese Frage gar nicht aufdrängen.    

    Donnerstag, 6. April und Freitag, 7. April 30 bleiben als Datum außer Frage. Aber fällt das Paschafest bzw. Pessach der Juden auf Freitag, den 6. April oder auf Samstag, den 7. April des Jahres 30? Es gibt eine Reihe von Gründen für diese Unklarheit, die hier aber nicht näher erläutert werden können: zwei verschiedene Kalender und daher zwei verschiedene Termine für den 15. Nisan, dem jüdischen Datum des Paschafestes, dann die Kalenderkommission, die jedes Jahr das letzte Wort hatte, und verschiedene Interessen und Meinungen der verschiedenen religiösen Parteien…

Donnerstag vor seinem Tod:

    Am Donnerstagmorgen könnte Jesus wie in den Tagen zuvor von Betanien, wo er die Nacht verbracht hatte, wieder nach Jerusalem gekommen und wie gewohnt in den Tempel gegangen sein, um zu lehren. Er könnte sich aber auch zurückgezogen haben, um sich auf das Paschamahl oder das letzte Mahl –

mit seinem vielleicht erweiterten Zwölferkreis – an diesem Abend vorzubereiten. Jesus redete beim Mahl an diesem Abend nicht einfach aus dem Stegreif, sondern hatte sich gewiss eingehend überlegt, was er in dieser entscheidenden Stunde den Zwölf noch sagen möchte. Jesus wusste, wie es um ihn stand, sodass er sogar „mit seinem gewaltsamen Tod rechnete“. (2) Dass sie gemeinsam ein Mahl feiern, sei es nun ein Paschamahl oder ein gemeinsames allerletztes Mahl, war für die Zwölf ganz selbstverständlich. Die Frage war lediglich, wo sie dieses Mahl feiern konnten. Da musste man sich schon rechtzeitig um einen Ort dafür kümmern. Das war sicher geschehen, vielleicht auch mit Unterstützung von außerhalb des Zwölferkreises. Das könnten Freunde aus Betanien gewesen sein, wohin Jesus in diesen Tagen allabendlich von Jerusalem zurückkehrte. Vielleicht hatte Jesus sogar selber diesbezüglich Vorkehrungen getroffen.

    Dieser Raum für das Mahl dürfte im Südosten der Stadt auf dem Zion im sogenannten Essenerviertel gelegen sein und könnte ein Gästehaus der Essener gewesen sein. (3, 4) Wenn das so war, dann darf man daraus aber nicht schließen, dass Jesus ein Mitglied der Essener war oder ihrer Lehre nahestand. Zu groß sind die Unterschiede zwischen der Botschaft Jesu und den Gemeinschaftsregeln der Essener. Aber so wie Essener damals hinausgegangen waren an den Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen, so konnten sie oder einige von ihnen durchaus eine gewisse Sympathie für Jesus empfunden haben, weil er der jüdischen Obrigkeit und den Pharisäern und Sadduzäern sehr kritisch gegenüberstand. Sie hatten von den Auseinandersetzungen Jesu mit ihnen ja gehört. So könnte der Besitzer oder Verwalter dieses Gästehauses wohlwollend bereit gewesen sein, das „Obergemach“ zur Verfügung zu stellen und auch vorzubereiten, damit Jesus dort mit den Zwölf das Mahl feiern konnte. Die Essener hatten ja ihr Paschamahl nach einem anderen Kalender schon zwei Tage vorher gefeiert, deshalb mag es vielleicht leichter gewesen sein, bei ihnen noch einen Raum zu bekommen. Ein persönlich gutes, vielleicht sogar freundschaftliches Verhältnis Jesu zu Essenern ist durchaus möglich.

Das letzte Mahl:

    Das Paschamahl wurde am Vorabend zum Paschafest gefeiert und konnte erst nach Sonnenuntergang beginnen und durfte nur innerhalb der Mauern Jerusalems stattfinden. (5) Ob es nun ein Paschamahl war oder einfach ein letztes Mahl Jesu mit den Seinen, bleibt also dahingestellt. Auch wenn dieses Mahl ein jüdisches Paschamahl war und mit ungesäuerten Broten, Bitterkräutern und Wein im Ritus eines solchen Mahles gefeiert wurde, so war es doch noch mehr. Jesus gab diesem Mahl, dem letzten mit seinen Jüngern, eine neue Bedeutung. Vielleicht erwähnen die Evangelisten das Lamm aus Selbstverständlichkeit nicht, vielleicht erwähnen sie das Lamm bewusst nicht, vielleicht aber gab es gar kein Lamm Man kann auch nicht ausschließen, dass neben den Zwölf auch andere Jünger anwesend waren, aber wir haben dafür nicht wirklich Hinweise. Im Laufe des Abends wurde dieses Mahl immer mehr zu einem Mahl Jesu mit seinen Zwölf und die Frage, ob Paschamahl oder nicht, das war nicht mehr so bestimmend. Als Jesus dann plötzlich sagte, dass einer von ihnen ihn heute noch verraten, ausliefern werde, brach große Bestürzung aus. Tatsächlich hatte Judas Mitgliedern des Hohen Rates versprochen, sie bzw. ihre Abordnung in dieser Nacht an den Ort zu führen, wo sie Jesus antreffen werden, um ihn gefangen zu nehmen. Er war ja noch dabei gewesen, als sie diesen Ort vereinbart hatten. Dass Judas dazu aus reiner Geldgier für dreißig Silberlinge bereit war, wird von vielen Exegeten angezweifelt, die gegen die zu negative Darstellung des Judas in den Evangelien ihre begründeten Bedenken haben. Vielleicht wollte er Jesus quasi nötigen, endlich seine Macht zu zeigen, wie er, Judas, sich das immer schon gewünscht hätte. (6) Jedenfalls stand Judas auf und ging hinaus, um seinen Plan auszuführen. Offensichtlich war für die anderen elf nicht klar, warum Judas jetzt den Raum verließ.

    Jesus vollzog dann den Ritus des Brotbrechens und verteilte bzw. reichte den Wein und deutete beides angesichts seines bevorstehenden Sterbens als Vergegenwärtigung seiner Person. Dass dieser Ritus zum zentralen Mysterium der jungen Kirche wurde, kann nur so erklärt werden, dass Jesus die Anwesenden dazu aufforderte und die Worte Jesu zu Brot und Wein erst nach Ostern ganz verständlich wurden. Die Elf bzw. die Mahlgemeinschaft verstanden aber noch immer nicht wirklich, was Jesus sagen wollte und meinte. Ob dann das Paschalamm gegessen wurde, da gehen die Meinungen auseinander, was aber am wesentlichen Geschehen dieses Mahles jedoch nichts mehr änderte.

Gefangennahme:

    Nach dem Mahl, das sicher mehrere Stunden gedauert hatte, es war aber noch nicht Mitternacht, gingen sie nicht mehr zurück nach Betanien wie an den Tagen zuvor, sondern blieben in Jerusalem und gingen, das Kidrontal überquerend, hinaus in den Garten Gethsemani am Fuße des Ölbergs, um dort die Nacht zu verbringen. Das hatten sie vorher schon vereinbart und auch Judas wusste davon. Auf dem Weg dorthin gab Jesus seine Todesangst zu erkennen oder sprach sie aus. Ein inniges, von äußerster Angst begleitetes einsames Beten Jesu konnte Petrus, Jakobus und Johannes, die er in den Garten ganz mit hineingenommen hatte, nicht davon abhalten einzuschlafen. Sie hatten noch immer nicht verstanden. Dann plötzlich wurden sie von Lärm aufgeschreckt. Der Tempelhauptmann kam mit Männern der Tempelwache bzw. der Tempelpolizei im Schein von Fackeln mit einer zusätzlichen Schar Bewaffneter, von Judas dorthin geführt, um Jesus in Gethsemani wie einen „Räuber“ mit Knüppeln und Schwertern gefangen zu nehmen. Die Verhaftung Jesu war vom amtierenden Hohenpriester veranlasst worden. Die „Schar Bewaffneter“ war keine wilde Meute, sondern dürften römische Soldaten gewesen sein, denn der Hohepriester hatte den römischen Präfekten von dieser beabsichtigten Verhaftung zumindest vorher informieren müssen. Dieser könnte dem Trupp zur Sicherheit und auch zur römischen Kontrolle einige römische Soldaten mitgegeben haben.

    Die Ankläger hatten es eilig, man wollte die Causa Jesu möglichst schnell und mit möglichst wenig Aufsehen erledigen. Und man musste das jetzt bewerkstelligen, als Jesus zum Pascha in Jerusalem war. Danach könnte er Jerusalem möglicherweise wieder verlassen und man würde seiner viel schwerer habhaft werden. Man fürchtete zudem „das Volk“, was nichts anderes heißen kann, als dass man mit viel öffentlicher Sympathie für Jesus rechnete. Die Nacht war ein günstiger Zeitpunkt dafür, vor allem diese Nacht, in der die Leute das Paschamahl feierten oder mit Vorbereitungen zum bevorstehenden Paschafest befasst waren. Nicht auszuschließen, dass einige Jünger zelotischer Vergangenheit zuerst gewaltsamen Widerstand leisten wollten, doch Jesus gebot ihrem Tun Einhalt – und ließ sich widerstandslos gefangen nehmen und abführen. Für die Jünger brach damit eine Welt zusammen, als Jesus, für den sie alles zurückgelassen und auf den sie alles gesetzt hatten, sich wehrlos abführen ließ. Alles, was sie geglaubt und erhofft hatten, wofür sie gelebt hatten, war plötzlich mitten in der Nacht aus und vorbei, wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.

Vor dem Hohen Rat:

    Als Betreiber der Gefangenahme und des schon beschlossenen Todes Jesu muss man den amtierenden Hohenpriester Kajaphas ansehen. (7, 8) Natürlich war er nicht persönlich bei der Verhaftung Jesu vor Ort. Jesus wurde von Gethsemani in den Palast des Hohenpriesters – unweit dem Haus auf dem Zion, in dem sie zuvor das  Abendmahl gefeiert hatten, – gebracht und damit diesem als Vorsitzendem des Hohen Rates überstellt. Hätte Pilatus die Gefangennahme veranlasst, wäre Jesus in der Burg Antonia inhaftiert worden. Der Hohe Rat oder das Synedrium, die oberste Behörde und das höchste Gericht der Juden, musste Jesus natürlich formalrechtlich anklagen und dafür einen Beschluss fassen bzw. einen Schuldspruch fällen, auch wenn man den Verurteilten dann dem römischen Präfekten Pilatus übergeben musste. Der Hohe Rat hätte Jesus nicht selber exekutieren können.

    Eine Art außerprotokollarisches Vorverhör durch Hannas, dem Schwiegervater des Kajaphas, spielte diesem ganz in die Hände, denn der Hohe Rat konnte erst am Morgen zusammenkommen, zwar nicht vollzählig, aber zumindest mit so vielen Mitgliedern, dass er beschlussfähig war. Die Anklage gegen Jesus konnte durch so ein Vorverhör besser vorbereitet und die Zeit bis dahin gut überbrückt werden. Dieses Vorverhör könnte im Haus des Hohenpriesters, in dem Jesus inhaftiert war, in Eile mehr schlecht als recht stattgefunden haben, aber es brauchte zumindest ein amtliches Verhör vor dem Hohen Rat. Dieses hätte bei einer ordentlichen Ratsversammlung im Vorhof des Tempels stattfinden müssen. Wenn Ratsmitglieder Jesus jedoch im Haus des Hohenpriesters verhört hatten, dann geschah das in der Eile, die spürbar über dem Ganzen lag und auch zu formalen Ungereimtheiten führte. Das angestrebte Urteil der erschienenen Mitglieder des Hohen Rates stand natürlich schon vorher fest. Dass Jesus beim Verhör durch Diener und Wachsoldaten misshandelt und verspottet wurde, ist glaubhaft. Und dass Petrus inzwischen draußen als Jünger Jesu erkannt worden war und in seiner Angst schließlich sogar geschworen hatte, diesen Jesus überhaupt nicht zu kennen, ist gewiss eine zutreffende Erinnerung, alle vier Evangelien berichten davon.

    Ein solcher Prozess vor dem Synedrium war ein Zeugenprozess, das heißt, dass Zeugenaussagen die Schuld des Angeklagten beweisen mussten. (9) So traten der Reihe nach bestellte Zeugen gegen Jesus auf. Er werde den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen, erinnerte sich ein Zeuge. „Ein Wort gegen den Tempel aber galt… als todeswürdiges Verbrechen, es traf das sadduzäische Tempelsystem ins Herz und konnte zugleich als Aufruhr gegen die… tempelstaatliche Ordnung gelten, …“ (10) Die Zeugen dürften sich jedoch widersprochen und nicht sehr glaubwürdig gewirkt haben. Das brachte die Anklage gegen Jesus ins Wanken. Deshalb übernahm jetzt der amtierende Hohepriester als Vorsitzender des Hohen Rates selber die Rolle des Kronzeugen und stellte Jesus ganz frontal die alles entscheidende Frage nach dessen messianischem Anspruch und göttlichem Selbstverständnis. Ein Messiasanspruch allein wäre nach jüdischer Tradition und jüdischem Gesetz kein todeswürdiges Verbrechen gewesen. Wie immer diese Frage von Kajaphas damals formuliert worden war, es ging letztlich darum, ob sich dieser Jesus von Nazaret für göttlich, für „Gottes Sohn“ hielt. Hätte Jesus diese Frage verneint, hätte man ihn umgehend auf freien Fuß setzen müssen. (11) Jesus bejahte jedoch diese Frage – die drei synoptischen Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas geben seine Antwort jedoch unterschiedlich wieder – und lieferte sich damit auch selber aus. Jetzt hatte der Vorsitzende, was er brauchte: eine Gotteslästerung als todeswürdiges Vergehen. Aber das Recht der Todesstrafe war den Römern, also dem römischen Präfekten vorbehalten.

Vor Pilatus:

    So brachte man Jesus vom Haus des Kajaphas zu Pilatus, damit dieser ein römisches Todesurteil fälle und exekutiere. Dieser Wunsch dürfte aber nicht so einfach und schnell erfüllt worden sein, wie sich seine anklagenden Ratsmitglieder das vorgestellt hatten, denn Pilatus fragte dezidiert nach der Schuld des Angeklagten und eröffnete damit ganz formell einen römischen Prozess. Von diesem Prozess vor Pilatus wissen wir, dass er unmittelbar vor dem Amtssitz des Präfekten, dem Prätorium stattfand. Wo sich dieses genau befand, diese Frage ist bis heute umstritten. (12) Einige glauben, dass es sich ganz in der Nähe des Tempels gegenüber der heutigen Klagemauer befand. Der Prozess fand im Freien statt, wahrscheinlich auf einer überdachten, gut einsehbaren Tribüne, und war ein öffentliches römisches Gerichtsverfahren. Pilatus war eigens zum Fest von Cäsarea am Meer mit einer zusätzlichen Kohorte nach Jerusalem gekommen, weil es in der Vergangenheit an Festtagen wiederholt zu Unruhen und Aufständen gekommen war. In der Burg Antonia hatten die Römer aus Sicherheitsgründen dauerhaft eine Kohorte stationiert. Pascha war also für die Ankläger ein günstiger Zeitpunkt für eine möglichst schnelle Erledigung der „Sache Jesu“. Pilatus dürfte bei dieser öffentlichen Verhandlung griechisch gesprochen haben, Jesus aramäisch. Deshalb wird Pilatus einen Dolmetscher in Anspruch genommen haben. (13) Den schriftlichen Bericht darüber, den er nach Rom schicken musste, hatte er lateinisch verfasst.

     So hatten sich die Ankläger Jesu das nicht vorgestellt. Sie mussten ihre Anklage ausdrücklich und stichhaltig begründen. Die „innerjüdischen, religiösen Streitereien“ interessierten Pilatus nicht. (14) Aus dem religiösen Verbrechen der Gotteslästerung musste also ein politisches Verbrechen gegen das Römische Reich konstruiert werden. Deshalb wurde Jesus jetzt vor Pilatus als Unruhestifter, Aufrührer und Volksverhetzer angeklagt, der sich sogar als „König der Juden“ bezeichnet hatte. Das Wort König musste den römischen Präfekten hellhörig machen und tat es auch. „Wer sich eigenmächtig als König bezeichnete, war automatisch ein Rebell.“ (15)

    Dass die Evangelien die Tendenz zeigen, den römischen Statthalter Pilatus zu entlasten und die jüdischen Ankläger zu belasten, könnte unter anderem aus der Absicht der Evangelisten zu erklären sein, die junge Kirche im römischen Reich nicht zusätzlich zu gefährden. (16) Dass die Bemühungen des Pilatus, Jesus frei zu lassen, tatsächlich so groß waren, wie in den Evangelien dargestellt,ist nicht glaubhaft. Dass der für seine Skrupellosigkeit bekannte Statthalter das Leben dieses Wanderpredigers aus Galiläa durch ein Amnestieangebot retten wollte, muss man anzweifeln. Dass Pilatus aus Verlegenheit Jesus, den Galiläer, an Herodes Antipas als den Landesherrn von Galiläa loswerden wollte, der in diesen Festtagen zufällig auch in Jerusalem war, kann man ausschließen. Die Geißelung sollte bestimmt auch kein Ausweichmanöver sein, zumal Geißelungen der römischen Kreuzigung oftmals vorausgingen. Die Opfer wurden bei entblößtem Oberkörper mit dem Flagrum, der römischen Geißel, an deren Ende sich kleine Metallklumpen befanden, mit so vielen heftigen Schlägen bedeckt, dass sie furchtbar zugerichtet wurden und manche schon bei der Geißelung verstarben. Die Verhöhnung und die Dornenkrönung müssen ein „Privatspaß“ der samaritischen Legionärssoldaten gewesen sein, die mit der Geißelung beauftragt worden waren.

    Wenn der römische Präfekt sich tatsächlich geziert haben sollte, Jesus mit dem Tod zu bestrafen, dann könnte das nur darin einen halbwegs logischen Grund gehabt haben, dass er den jüdischen Anklägern, mit denen er immer wieder Konflikte hatte und die er verachtete, zeigen wollte, wer hier in diesem Prozess das Sagen hatte. Dann wäre wieder erklärbar, dass die Ankläger den politischen Druck auf Pilatus erhöhen wollten und ihn der fehlenden Loyalität gegenüber dem römischen Kaiser beschuldigten, wenn er den Unruhestifter da laufen lasse. (17) Sie drohten ihm sogar, ihn beim Kaiser in Rom zu verklagen, was in der Vergangenheit schon einmal erfolgreich der Fall war. Dass die anwesende Volksmenge lautstark die Kreuzigung Jesu gefordert habe, ist sicher nicht historisch und auch nicht, dass Pilatus sich demonstrativ die Hände in Unschuld wusch. Wenn anwesende Juden bei diesem öffentlichen Prozess wirklich die Kreuzigung Jesu gefordert haben sollten, dann war das ein Haufen möglicherweise bezahlter Claqueure (18), aber nicht das jüdische Volk. Mit dieser Schuldzuweisung an das „jüdische Volk“ hat die Kirche große historische Schuld auf sich geladen, sich eines innerkirchlichen Antijudaismus schuldig gemacht und den allgemeinen Antijudaismus gestärkt. Der römische Präfekt Pontius Pilatus verurteilte Jesus gegen Mittag „als König der Juden“, einer todeswürdigen Anmaßung aus römischer Sicht, schließlich zum Tod am Kreuz. Das Urteil war sofort rechtskräftig und war umgehend zu vollstrecken.

Der Kreuzweg:

    Das Leben des Jesus von Nazaret dauerte nur noch wenige Stunden. Von diesen Stunden, dem Weg zum Kreuz, der Kreuzigung, dem Leiden und Sterben am Kreuz, wissen wir folgendes: Es war Freitag, der 14. oder 15. Nisan des Jahres 30, etwa zwölf Uhr. Jesus musste wie alle zum Tod am Kreuz Verurteilten den Weg zum Ort der Kreuzigung selber gehen, begleitet und getrieben von einem römischen Exekutionskommando, das aus einigen Söldnern und einem Hauptmann bestand. Eine zusätzliche Abordnung von Soldaten könnte die Aufgabe gehabt haben, für Sicherheit zu sorgen und Störungen der Exekution oder eine eventuelle Gegenwehr zu verhindern. Ziel dieses Kreuzweges und Ort der Kreuzigung war ein hügeliger Felsen knapp außerhalb der damaligen Stadtmauer, der Golgotha, Schädelstätte, genannt wurde, weil er damals wie ein Schädel gut haushoch aus der Erde ragte. Ein für eine öffentliche Exekution nahezu „idealer“ Ort, weil er guten Einblick wie zu einer Bühne gewährte. Das war wichtig, weil die Kreuzigung von den Römern exzessiv zur Schau gestellt wurde, um die Leute abzuschrecken. Golgotha lag auch auf einer viel begangenen Route quasi am Eingang zur Stadt. Hätte man vom Prätorium den kürzesten Weg nach Golgotha gewählt, wären das nur wenige hundert Meter gewesen. Um aber dieses grausame Szenario zum öffentlichen Spektakel zu machen, wählte man frequentierte Umwege. An Festtagen wie diesen drängten sich unzählige Leute durch die Straßen Jerusalems, die Zeit war aus römischer Sicht also günstig. Die heutige Via Dolorosa entspricht nicht dem tatsächlichen Verlauf des Kreuzweges, den Jesus gehen musste. Mit Jesus wurden noch zwei Zeloten, politisch wirklich Aufständische, hinausgeführt zur Kreuzigung.

    Entgegen den Darstellungen in der Kunst trug der Verurteile nur den Querbalken, das ganze Kreuz wäre zu schwer gewesen. Dieser Querbalken wurde dem Verurteilten am Rücken über die seitlich ausgestreckten Arme gebunden und möglicherweise zusätzlich mit Nägeln befestigt, vielleicht um jede Fluchtgefahr auszuschließen. Der Längsbalken oder Pfahl war am Hinrichtungsort schon in die Erde gerammt. Unsere Vorstellung vom Kreuz mit zwei wohl proportionierten, schön bearbeiteten, rechtwinkeligen Holzbalken ist von der Kunst bestimmt. Die Realität war eine andere: zwei irgendwie behauene, gekreuzte Holzbalken, die den Verurteilten auf die schmerzvollste Weise langsam sterben lassen. Auf einer Tafel, die dem Opfer um den Hals gehängt oder vor diesem hergetragen wurde, stand als Grund der Kreuzigung „König der Juden“. Damit war das politische Verbrechen Jesu, ein Hochverrat, schriftlich kundgetan. Jesus wurde also von Pilatus als politischer Rebell verurteilt. Mitglieder des Hohen Rates drängten Pilatus, das Todesurteil „König der Juden“ dahingehend abzuändern, dass Jesus bloß behauptet habe, der König der Juden zu sein. Pilatus lehnte das entschieden ab.

    Die Römer trieben die Delinquenten nackt zur Hinrichtung. Im Fall Jesu darf man aber annehmen, dass Pilatus aus Kalkül gegenüber dem religiösen Empfinden der Juden Jesus bekleidet nach Golgotha eskortieren ließ. Durch die vorausgegangene Geißelung war Jesus so geschwächt, dass ein vielleicht sogar wiederholtes Hinfallen mit dem Querbalken auf dem Rücken angenommen werden kann, zumal das Exekutionskommando Jesus wie ein Stück Vieh nach Golgotha trieb. Aber der Verurteilte sollte, ja musste die Hinrichtungsstätte unbedingt lebend erreichen, denn auf die Kreuzigung konnte keinesfalls verzichtet werden. Deshalb schnappte man sich einfach jemanden aus der Menge und zwang ihn, den Querbalken zu tragen. Wir kennen sogar seinen Namen, es war ein Simon von Cyrene aus der Diaspora in Nordafrika, ein Pilger, der gerade vom „Feld“ kam, so nannte man eine Zeltstadt im Westen Jerusalems (19), die für diese Festtage errichtet worden war. Wenn Zuschauer oder Passanten, die meisten von ihnen Pilger, Jesus mit Spott und Hohn bedachten, dann war das sicher nur eine Minderheit. Umgekehrt standen da am Wegrand sicher auch Leute, die Jesus kannten und großes Mitleid hatten. Der Großteil schaute einfach nur zu.

Die Kreuzigung

    Als der Exekutionstross Golgotha erreicht hatte, wurden Jesus unsanft die Kleider vom Leib genommen. Wein mit Myrrhe gewürzt sollte die Delinquenten etwas betäuben, um die Schmerzen zu lindern. Das war kein Akt des Erbarmens, sondern geschah aus praktischem Kalkül. Man konnte die Verurteilten so leichter annageln. Jesus soll diese Betäubung abgelehnt haben. Dafür gibt es allerdings keinen nachvollziehbaren Grund. Entgegen der Darstellung in der sakralen Kunst wurde Jesus nicht durch die Handflächen, sondern durch das Handgelenk am Querbalken angenagelt. Dann wurde er damit am Pfahl hochgezogen. Auch an den Füßen wurde Jesus mit Nägeln am Pfahl befestigt. Entweder wurden beide Füße einzeln von einem Nagel durchbohrt oder die Beine wurden gewaltsam auf die Seite gedreht und die übereinandergelegten Füße zusammen mit einem einzigen langen Nagel durch das Fersenbein am Pfahl fixiert. (20) Möglich, dass auch ein kleines Trittbrett für die Füße zum Abstützen am Pfahl angebracht wurde. Durch das Annageln an den Beinen bzw. durch das Trittbrett unter den Füßen wurde der Tod hinausgezögert und das Leiden verlängert. Der so Gekreuzigte konnte bzw. musste sich dadurch immer wieder abstützen und atmen. Andernfalls wäre der Erstickungstod viel früher eingetreten.

    Der Titulus, die Tafel mit dem Schuldspruch, wurde irgendwo am Kreuz befestigt. Ob er so platziert über dem Kopf hing, wie unsere Kruzifixe das darstellen, bleibt dahingestellt. Es ist berichtet, dass manche Gekreuzigte zwei, sogar drei Tage am Kreuz gehangen haben, ehe der Tod eintrat. Auch ein möglicherweise am Pfahl befestigter Sitzpflock diente nur der Verlängerung des Leidens. Wie das im Falle Jesu aber genau war, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Dass Jesus entgegen der Gepflogenheit der Römer nicht gänzlich nackt gekreuzigt wurde, sondern ihm ein Schamtuch (21) umgehängt worden war, entspräche wieder ganz einem pragmatischen Zugeständnis der Römer in religiösen Angelegenheiten. Die Kleider des Gehenkten wurden Eigentum der Henker. Ein Würfeln darum ist durchaus denkbar. „Den am Kreuz Hängenden quälen Durst, rasende Kopfschmerzen und hohes Fieber. Aufgrund der schweren Verletzungen und des starken Blutverlustes (Geißelung) kommt es zu Schockzuständen….Die Hängelage führt zu Atemnot, die ihrerseits dazu zwingt, sich immer wieder unter unsäglichen Qualen hochzuziehen und aufzurichten. Unter dem Gewicht des Körpers drohen die Glieder zu zerreißen.“ (22) Dass Jesus nach Wasser verlangte, würde ganz der furchtbaren Situation entsprechen. Aus antiken Quellen weiß man jedoch, „dass ein einziger Schluck Wasser bei einem Gekreuzigten zum sofortigen Herzstillstand führen kann“. (23)

    Die Henker mussten vor Ort bleiben, um den Gekreuzigten zu bewachen. Andernfalls, wie im Falle der beiden mitgekreuzigten Zeloten gut vorstellbar, hätte man damit rechnen müssen, dass kämpferische Mitstreiter kommen, um die Gekreuzigten zu befreien. Anhänger Jesu hatten keine Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe des Kreuzes Mitleid zu zeigen. Offen Mitleid mit einem Gekreuzigten und politischen Rebellen zu zeigen, wäre gefährlich gewesen, denn das wäre als Affront gegen das Imperium Romanum verstanden worden. Wer Mitleid hatte und zeigte, konnte dies nur aus sicherer Entfernung tun. Verhöhnende Bemerkungen waren jedoch erlaubt. Dass dieses Geschehen auf Golgotha breite Zustimmung fand, die sich in Spott und Hohn entlud, ist jedoch kaum denkbar.

    In seinen unvorstellbaren Qualen war Jesus wohl kaum imstande, viel zu sagen. Häufig „verröchelte ein am Kreuz Sterbender kraftlos“ (24), einen Todesschrei Jesu kann man für möglich halten. Jesus waren die Psalmen sehr vertraut, wahrscheinlich hatte er sie oft und teilweise auswendig gebetet.  Den Beginn des Psalms 22, der ihm jetzt in seinen schwindenden Sinn kam, könnte er – schwer  verständlich – hinausgeschrien haben: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Dieser Schrei, wenn er so stattgefunden hat, muss jedoch nicht so gedeutet werden, dass Jesus sich jetzt auch von Gott, seinem Vater verlassen glaubte oder sich in seinem Gottesbild als gescheitert betrachtete. Wenn man den ganzen Psalm 22 liest, den Jesus da sterbend vor sich hin gestammelt hatte, dann drückt sich darin nicht Gottverlorenheit aus. Es war um die neunte Stunde, als Jesus ungewöhnlich früh nach etwa zwei Stunden am Kreuz verstarb.

Bestattung Jesu:

Die Römer ließen die Gekreuzigten einfach hängen, gaben sie dem Fraß der Vögel und wilder Tiere preis. Dass es bei Jesus nicht so war, dafür gibt es gute Gründe. Bei den Juden war die Bestattung, auch die eines Gekreuzigten, unverzichtbar. Auch wenn ein Gekreuzigter für gläubige Juden ein ganz von Gott Verlassener und Verfluchter war, musste er schon aus Gründen einer kultischen Verunreinigung der Umgebung bestattet werden. Deshalb sollte der Leichnam eines Gekreuzigten auch nicht über Nacht am Kreuz hängen bleiben, sondern noch vor dem Sonnenuntergang bestattet werden. Es blieben also noch zwei, drei Stunden Zeit. Was Josef von Arimathäa bewog, von Pilatus den Leichnam Jesu zu erbitten, lässt sich heute nicht mehr klären. Dass er ein heimlicher Jünger Jesu war, ist sehr fraglich. Dass er Mitglied irgendeines Synedriums war, ist gut möglich, es muss ja nicht der Hohe Rat Jerusalems gewesen sein. Pilatus war jedenfalls überrascht, dass Jesus schon tot war, das war tatsächlich ungewöhnlich früh. Vor der Abnahme vom Kreuz mussten die Soldaten der Wache den Tod feststellen, denn der Gekreuzigte könnte zwar leblos scheinen, aber noch am Leben sein.

    Wenn den beiden Zeloten die Beine zerschlagen wurden, dann waren sie offensichtlich noch am Leben. Mit zerschlagenen Beinen konnten sie sich dann nicht mehr aufstützen und erstickten. Jesus war offensichtlich schon tot, aber zur Sicherheit stieß ein Soldat gekonnt mit einer Lanze in die Seite und das austretende Blut und Wasser waren untrügliche Zeichen, dass der Gekreuzigte tot war. Joh 19,35 verweist ausdrücklich auf einen Augenzeugen, der das gesehen hat. Der tote Leib Jesu konnte jetzt abgenommen und zur ausnahmsweisen Bestattung freigegeben werden. Josef von Arimathäa wusch den Leichnam – man wurde dadurch kultisch unrein – oder ließ ihn waschen, mit Myrrhenharz und Aloeholzstaub einreiben, mit Olivenöl salben, mit einem Leinentuch bedecken (25) und ganz in der Nähe in eine noch nie benützte Grabkammer legen, die man aus dem Felsen herausgehauen hatte. Dann wurde das Grab mit einem Rollstein verschlossen und mit Sicherheit von römischen Soldaten bewacht, damit niemand den Leichnam stehlen und damit verhindern konnte, die Kreuzigung dem römischen Protokoll gemäß zu Ende zu bringen. Wenn Jesus nur Mensch war, dann ist seine Lebensgeschichte hier zu Ende.

 

© Josef Gredler

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(1) Helmut Hoping: Jesus aus Galiläa – Messias und Sohn Gottes; Herder 2019, S. 98
(2) Joachim Gnilka: Jesus von Nazaret. Botschaft und Geschichte; Verlag Herder, 1993,
(3) ebenda S. 284
(4) Bargil Pixner: Mit Jesus in Jerusalem – Seine ersten und letzten Tage in Judäa; Corazin Publishing Rosh Pina 1996, S. 88
(5) Michael Hesemann: Jesus von Nazaret – Archäologen auf den Spuren des Erlösers, Sankt Ulrich Verlag, 2.aktualisierte Auflage 2013, S. 247
(6) Joachim Gnilka: Jesus von Nazaret. Botschaft und Geschichte; Verlag Herder, 1993, S. 282
(7) Helmut Hoping: Jesus aus Galiläa – Messias und Sohn Gottes; Herder 2019, SS. 104,105
(8) Joachim Gnilka: Jesus von Nazaret. Botschaft und Geschichte; Verlag Herder 1993, S. 292
(9) Reinhold Stecher: mündliche Ausführungen in seiner Vortragsreihe zur Leidensgeschichte
(10) Hans Kessler: Auferstehung? Der Weg Jesu, das Kreuz und der Osterglaube; Matthias Grünewald Verlag 2021, S.42
(11) Reinhold Stecher: mündliche Ausführungen in seiner Vortragsreihe zur Leidensgeschichte
(12) Willibald Bösen: Der letzte Tag des Jesus von Nazaret; Verlag Herder, 1994, S. 205ff
(13) Joachim Gnilka: Jesus von Nazaret. Botschaft und Geschichte; Verlag Herder, 1993, S. 300
(14) Karl Jaros: Jesus von Nazaret – Ein Leben, Böhlau Verlag, 2011, S. 289
(15) Michael Hesemann: Jesus von Nazaret – Archäologen auf den Spuren des Erlösers, Sankt Ulrich Verlag, 2.aktualisierte Auflage 2013, S. 265
(16) Reinhold Stecher: mündliche Ausführungen in seiner Vortragsreihe zur Leidensgeschichte
(17) Michael Hesemann: Jesus von Nazaret – Archäologen auf den Spuren des Erlösers, Sankt Ulrich Verlag, 2.aktualisierte Auflage 2013, S. 265
(18) Reinhold Stecher: mündliche Ausführungen in seiner Vortragsreihe zur Leidensgeschichte
(19) Michael Hesemann: Jesus von Nazaret – Archeologen auf den Spuren des Erlösers, Sankt Ulrich, 2.aktualisierte Ausgabe 2013, S.267
(20) Willibald Bösen: Der letzte Tag des Jesus von Nazaret; Verlag Herder 1994, S. 281
(21) Willibald Bösen: Der letzte Tag des Jesus von Nazaret; Verlag Herder 1994, S. 288
(22) Willibald Bösen: Der letzte Tag des Jesus von Nazaret; Verlag Herder 1994 S. 297
(23) Michael Hesemann: Jesus von Nazaret – Archäologen auf den Spuren des Erlösers, Sankt Ulrich Verlag, 2.aktualisierte Auflage 2013, S. 275
(24) Willibald Bösen: Der letzte Tag des Jesus von Nazaret; Verlag Herder 1994, S. 297
(25) Willibald Bösen: Der letzte Tag des Jesus von Nazaret; Verlag Herder 1994, SS. 332, 333